Becken Nr. 5

  • Wie schade, aber gut zu wissen, das wahrscheinlich nicht Stress oder irgend eine Krankheit dahinter steckt.

    Ich glaube das mir sehr alte Tiere verkauft wurden und ich hoffe, das es mit dem Nachwuchs noch klappt, bevor sie das Lebensende erreicht haben. Es bleibt spannend!


    Ich habe gestern auch eine tragende White Pearl in den Becken entdeckt. 🙂


    Dann habe ich gestern eine Pianoschnecke gesehen, die einen Fühler eingerollt hatte. Ich habe gelesen, das Männchen das wohl machen, aber ich dachte bisher, das ich nur Weibchen habe. 🤔

    Ich vermute aber, dass meine Wasserwerte nicht passend für die Schneckis sind. Die Gehäuse werden porös.

    Laut Netz sollen sie passend sein. Aber wer weiß, was alles geschrieben wird, um verkaufen zu können. Die Füße der Schnecken sind dick geblieben. Zumindest gehe ich davon aus, dass sie genügend Nahrung finden.

    Gibt es außer Mineralienpulver, welches ich nach dem Wasserwechsel zufüge noch Möglichkeiten, um die Gehäuse zu schützen/ zu fördern?

  • Gibt es außer Mineralienpulver, welches ich nach dem Wasserwechsel zufüge noch Möglichkeiten, um die Gehäuse zu schützen/ zu fördern?

    Nein, und das Mineralienpulver würde deine Schnecke auch nicht kaufen. Es gibt schlicht nichts was man füttern kann um das Gehäuse von Schnecken zu heilen. Das wäre wie etwas zum Essen das einem dann die Haare färbt, die schon gewachsen sind. Die wenigsten Schnecken kommen in Wasser mit ph unter 7 vor, egal was geschrieben steht. Die südamerikanischen Apfelschnecken nehme ich davon aus.

  • Es gibt schlicht nichts was man füttern kann um das Gehäuse von Schnecken zu heilen

    In den meisten Fällen bestimmt richtig - gerade bei Spezialisten wie den Pianos.


    Bei meinen PHS, Blasenschnecken und den Spixi (also deiner bereits erwähnten Ausnahme) hab ich mit einem Futter gute Erfahrungen gemacht (Aqua-Tropica Schnecken-VITAL Calcium)


    Doro

    Auf jeden Fall weißt du jetzt, dass Eier an sich gehen. Für den Rest werden die Daumen gedrückt! :)

    LG, Luca


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  • n den meisten Fällen bestimmt richtig - .

    In allen Fällen. Eine Schnecke kann einen Riss im Gehäuse heilen (von innen) aber sie kann keine Korrosionschäden heilen. Egal was Du fütterst. Es scheitert schlicht daran das die Korrosionschäden aussen am Gehäuse sind. Ob man mit entsprechendem Futter Gehäuseschäden verhindern kann, bezweifle ich stark. Es sind immer Säuren, welche die Gehäuse von aussen angreifen, entweder weil das Wasser zu sauer ist (ph unter 7) oder weil sich auf dem Gehäuse nitrifitierende Bakterien breitmachen, die direkt auf dem Gehäuse Salpetersäure produzieren ( dieser innere weiße Ring bei PHS ist sowas). Du kennst doch Mowa aus dem Garnelenforum, die hat das lange untersucht weil sie farbige PHS züchtet. Mit einer Mineralmischung kann man den Schnecken schon helfen das Gehäuse überhaupt erst einmal zu bauen und das die Gehäuse gleichmäßig wachsen, mehr aber nicht.

  • aber sie kann keine Korrosionschäden heilen

    Dem möchte ich überhaupt nicht widersprechen, weil ich davon zu wenig weiß (und gerade zu müde zum Recherchieren bin :) ) - v. a wenn es um "saures" Wasser oder ähnliches geht. Ich benutze ja bisher nur mein hartes LW. Und mit Monikas Erfahrungsschatz kann ich sowieso nicht mithalten.

    Ich kann darum nur für mich und meine Tiere sprechen. Meine ersten Spixi kamen aus Überbesatz, dann das mysteriöse Schneckensterben in meinen Anfangsmonaten, dann Planarien. Die Tiere haben kaum gefressen. Die Häuser waren weiß, nicht gelb schwarz. Und porös, nicht glänzend. Die PHS sahen nach der No Planaria Behandlung nur wenig besser aus. Mit besagtem Futter und mehr tierischen Proteinen haben sich alle Häuser erholt. Nicht perfekt, aber sichtbar.

    Ich durchforste mal meine Unmengen AQ-Fotos. Ich hab das den Unterschied bei min einer dokumentiert.

    LG, Luca


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  • Meine Posthornschnecken haben auch immer Gehäuseschäden. Ich hab dem nie wirklich Beachtung geschenkt, weil halt eingeschleppte Schnecke, die auch ganz gerne von Garnelen verspeist wird. Wird nicht alt bei mir. Ich habe nur einmal schöne PHS gehabt im Aufzuchtsbecken meiner Perlhuhnbärblinge. Ich bin davon ausgegangen, daß es an der reichlichen Fütterung lag, da ich bisher alle Becken gleich aufsalze.

    GH 7, KH 2, macht PH 6,8. 🤔


    Damit es den Pianos besser geht, wäre also härteres Wasser mit einem PH von 7 von nöten.


    Folgende Gedanken gehen mir durch den Kopf:


    1. Eigenes Becken mit passenden Wasserwerten scheidet wegen Platzmangel aus.


    2. Ich könnte einfach einen Kanister etwas mehr aufsalzen, damit ich einen höheren PH erziele.


    3. Alles bleibt wie gehabt und ich füge PH-Safe zu. Ich habe das hier noch im Schrank rumliegen. Der stabilisiert das Wasser auf PH von 7. Es gäbe aber kleine Schwankung des PH- Wertes bei jedem Wasserwechsel zwischen 7 und 6,8


    4. Ich verschneide das Osmosewasser mit meinem härteren Leitungswasser.

    Bei einem 50 % Wasserwechsel benötige ich rein rechnerisch 6,5 l von meinem bisherigen Aufgesalzenem Osmosewasser und ca. 2 l Leitungswasser.


    Die White Pearl müssen härteres Wasser haben können. Bei den Babaultis Malaya liest man im Netz wieder alles an möglichen Werten. 🙄

  • Ich verschneide das Osmosewasser mit meinem härteren Leitungswasser.

    Hilf mir bitte mal auf die Sprünge. Wie sind deine Leitungswasserwerte denn? Weil, soooooo viel anders als bei mir sollten die ja nicht sein. Schließlich bekommen wir teilweise Wasser von euch. ;)

    Für die Palmata hätte ich tatsächlich mein Wasser ohne Nachdenken benutzt. Bei den Babaultis hätte ich es zumindest probiert. Was natürlich nichts heißen will.

    LG, Luca


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  • Sogar nen Tick weicher als bei mir (im Jahresdurchschnitt). Gibt es für dich einen Grund, warum du das nicht nutzt? Mag ja nicht jede*r machen. :)

    LG, Luca


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  • Bei den C. babaulti weiß ich nicht, die KH könnte etwas hoch sein.

    Auf welche KH würdest du sie setzen?


    (Ich übe mich gerade im Rechnen zum Verschneiden. Je nachdem wie viel Wasser Doro im Becken hat und wie viel sie wechselt, wäre das eine schöne Übung. Wobei ich mit Leitungswasser plus reinem Osmosewasser (ohne Salz) in die Rechnung gehen würde.)

    LG, Luca


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  • Gibt es für dich einen Grund, warum du das nicht nutzt? Mag ja nicht jede*r machen


    Da kann ich mich Luca gleich anschließen, zumindest für die Neos ist das perfekt. Bei den C. babaulti weiß ich nicht, die KH könnte etwas hoch sein.


    Weil das Leitungswasser in meiner Anfangszeit für all meine Probleme verantwortlich gemacht wurde. Ob letztendlich die damaligen Berater recht hatten....? Ich bin schon länger am zweifeln.

    Es kam auch immer ein großes OHHHHH bei meinen Silikatwerten. Über 3 wäre kritisch und ab 6 wäre Garnelenhaltung nicht möglich. Als Anfänger stellt man keinen Züchter in Frage.


    Mittlerweile bin ich sehr skeptisch.

    Andererseits, warum solle ich etwas ändern, was bis jetzt gut funktioniert hat.


    Die Schneckis wären jetzt ein Grund damit zu experimentieren. 🙂




    Auf welche KH würdest du sie setzen?

    Würde mich auch interessieren....

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